Gedanken zum Umgang mit Viren


 

Viren sind Natur und ebenso wie Bakterien und andere Erreger Teil unserer Umwelt. Wir atmen sie mit jedem Atemzug millionenfach ein und aus. Viren sind in jedem Körper. Wir sind die Wirte und somit die Viren unsere Gäste. Willkommen sind sie nicht, jedoch bleibt uns nichts anderes übrig als uns mit ihnen zu arrangieren. Ganz los werden wir sie ganz sicher nie. Daher ist Null-Covid eine Unmöglichkeit.

 

Grundsätzlich achten Viren darauf, uns Wirten möglichst wenig zu schaden. Sie brauchen uns ja, sind Teil von uns. Unser körpereigenes Abwehrsystem sorgt zudem permanent dafür, dass ungebetene Gäste die Wirtsstube möglichst schnell wieder verlassen bzw. gar nicht erst betreten. Leider sind Corona-Impfungen keine Türsteher. Bei einer C-Impfung werden HighTech-Waffen (→ der Bauplan für das Spike-Protein) gegen das SARS-CoV-2-Virus durch die Hintertür direkt in die Wirtstube transportiert und es kommt dort zu einem Schusswechsel (→ die Immunreaktion des Körpers). Wir Wirte sollten daher auf jeden Fall dafür sorgen, dass unsere Security-Mitarbeiter – die Immunzellen – bereits an den Eingangstüren (→ Mund, Nase) gut für uns arbeiten. 

 

Stress, nicht ausgewogene Ernährung und andere Ungleichgewichte, zu wenig Bewegung, Sonne und frische Luft sowie innere Unzufriedenheit und unpassende Lebensbedingungen verschlechtern das Betriebsklima unserer Gaststätte und die Arbeitsleistung lässt nach. Arbeitsspitzen kann das Immunsystem zwar meistens bewältigen, aber bei länger andauernder Überlastung stößt es an seine Kapazitätsgrenzen und wir werden unsere unerwünschten Gäste nicht mehr los. Dann werden wir krank. Krank sind wir, wenn wir Krankheitsanzeichen haben und nicht, weil ein zur Diagnose ungeeigneter Test eine (aktive?) Infektion anzeigt.

 

Was läuft schief?

 

Sind wir tatsächlich krank, kann uns die Schulmedizin – abgesehen von einer Krankschreibung – meistens nicht wirklich weiterhelfen und doktert nur an den Symptomen herum. Bei akuten Atemwegserkrankungen, die meist viral bedingt sind, werden häufig noch Antibiotika verordnet. Antibiotika sind jedoch gegen Viren wirkungslos und fördern bakterielle Resistenzen. Resistente Bakterien sind besonders in Kliniken und in Pflegeeinrichtungen ein viel größeres Gesundheitsproblem als die Mutation von Viren.

 

Kommen wir nun aber wieder zu den Ursachen krankmachender Virusinfektionen zurück: Andauernde Angst ist purer Stress und schwächt unser Immunsystem. Auch Einsamkeit und Ausgrenzung machen uns viel Stress, denn wir sind soziale Wesen. Die Bereiche unseres Gehirns, wo wir Einsamkeit und Schmerzen empfinden, liegen dicht beieinander. Schmerzmittel helfen deswegen auch recht gut gegen Symptome von Einsamkeit. Daher neigen einsame Menschen zu Schmerzmittelmissbrauch. Industriell erzeugte Fertigprodukte aus Massenproduktion mit zahlreichen künstlichen Zusätzen sind Gift für unseren Körper – wobei die Menge das Gift macht. In Industrieländern wie Deutschland sterben tagtäglich viel mehr Menschen an den Folgen von ungesunder Ernährung (Stichwort Übergewicht) als an Viren wie Corona oder Influenza. Gesundheitsschädliche Lebensmittel werden dennoch in Kauf genommen, denn die Nahrungsmittelindustrie ist ein mächtiger Wirtschaftsfaktor.

 

Genügend Bewegung und Sonne tanken (→ Vitamin-D-Produktion) ist den meisten Menschen bei Ausgangsperren bzw. dem ausgeübten Druck, möglichst viel zuhause zu bleiben, nicht möglich. Viele werden immer dicker. Genügend frische Luft gibt es natürlich auch nicht bzw. gar nicht aufgrund von Maskenpflicht. Unpassende Lebensbedingungen sind ein ganz wichtiger Risikofaktor, zumal daraus häufig andere krankmachende Faktoren resultieren. Unsere alten und pflegebedürftigen Mitmenschen und die Kinder trifft es am stärksten.

 

Was können wir selbst tun?

 

Unabhängig davon, wie krankmachend ein Virus ist bzw. wie gefährlich ein Erreger eingestuft wird ist es auf jeden Fall sinnvoll, selbst dafür zu sorgen, möglichst gesund bleiben und uns – und damit auch unser Immunsystem – zu stärken. Wenn wir Symptome an uns bemerken, die auf eine ansteckende Erkrankung hindeuten, ist es am besten zuhause bleiben und sich gesund zu schlafen. Das ist eine altbewährte, risikoarme Methode zum Schutz anderer Menschen und im eigenen Interesse.

 

Für unseren Körper und unsere Psyche sind wir selbst verantwortlich. Dies kann uns kein Arzt abnehmen. Wir sind keine Autos, die „einfach“ repariert werden können – und wir möchten nicht auf dem Schrott landen, wenn dies nicht mehr geht bzw. es sich nicht mehr lohnt! Ja, einige von uns sind wie Montagsautos und haben möglicherweise Vorerkrankungen. Jeder von uns schwächelt mal akut und kann auch ernsthaft erkranken. Und wir alle sind anfälliger für Infektionen und andere Erkrankungen, wenn es uns über längere Zeit nicht gut geht. Das sollten wir nicht zulassen. Es hilft weder uns noch anderen. Wir brauchen regelmäßige Bewegung im Freien, ausreichend Schlaf und hochwertige, gesunde Nahrung, um Krankheiten vorzubeugen. Auch unsere Psyche spielt eine ganz wichtige Rolle: Wenn wir innere Zufriedenheit, Glück und Zuversicht empfinden, geht es uns körperlich besser und vice versa. Eines bedingt das andere. Das passiert leider auch, wenn wir aus dem Gleichgewicht geraten: Wir werden krank und – wenn wir die eigentlichen Ursachen nicht angehen – immer kränker. So geraten wir in eine ausweglose Situation, bei der sich Ursache und Wirkung gegenseitig immer mehr verstärken – ein Teufelskreis. Wir sollten daher sorgfältig darauf achten, uns nicht selbst zu schaden.

 

Kurzzeitige Stresssituationen bzw. Angst machen uns hingegen meistens nichts aus und stärken sogar das Immunsystem. Damit unser Immunsystem im Training bleibt, braucht es zudem den regelmäßigen Kontakt mit Krankheitserregern. Die derzeitigen Rahmenbedingungen machen es uns wahrlich nicht einfach. Ganz wesentlich hinzu kommt: Tag für Tag werden wir nicht mit vernünftigen Ratschlägen versorgt, sondern mit Schreckensmeldungen berieselt. Steter Tropfen höhlt den Stein und macht ihn schwach: Viele Menschen sind krank vor Angst geworden – und nicht durch COVID-19. Nach Anregungen, das Beste aus dieser Situation zu machen, muss man aktiv suchen. Und dabei sollte man unbedingt noch die Spreu vom Weizen trennen, da vieles nicht wirklich weiterhilft und wohl eher der persönlichen Bereicherung dient. Und wir können jene unterstützen, die nicht in der Lage sind, selbst angemessen für ihre Gesundheit zu sorgen. Durch unsere Lebens- und Denkweise können wir sowohl viel Gutes für uns bewirken als auch viel Schaden anrichten. Viele Menschen ignorieren diese Entscheidungsfreiheit, denn sie ist unbequem.

 

Der Umgang mit dem Coronavirus stellt uns vor große Herausforderungen. Aber wir können das Beste aus dieser Situation machen und sie als auch Chance sehen, vieles von dem zu hinterfragen, was uns widerfährt. Es gibt immer zwei Seiten: eine, die vorgibt und eine, die zulässt. Beim Umgang mit Viren sollten wir uns nicht auf den Erfolg von verordneten Schutzmaßnahmen verlassen. Denn:

  • WARUM gibt es – trotz Massenimpfungen und weitreichender anderer Schutzmaßnahmen – immer mehr Erkrankungen?
  • WIE sehr schadet uns dieses Virus und wie hoch sind die „Kollateralschäden“?
  • WER sind die Gewinner dieses Zustandes, wer die Verlierer? 
  • WELCHE Maßnahmen funktionieren tatsächlich?
  • WO lassen sich wirkliche Lösungen finden, um aus der Krise zu kommen?
  • WANN kommen endlich auch kritische, andersdenkende Experten zu Wort?
  • WAS sind die eigentlichen Ursachen und was könnten wir grundlegend ändern?

Wir alle sollten uns vernünftig, achtsam und rücksichtsvoll verhalten, aber wir sollten uns weder in Angst und Schrecken versetzen lassen noch Maßnahmen akzeptieren, die uns möglicherweise schaden. Auch sollte jeder Mensch für sich selbst frei entscheiden dürfen, welche Risiken er bereit ist einzugehen. Das betrifft ganz besonders die eigene Gesundheit. Packen wir es an!

 

Barbara Lattrell, 4. Januar 2022