Herzlich Willkommen zur Kreuzkraut-Info

Vorsicht giftige Kreuzkräuter

Auf dieser Website möchten wir Sie über die Gefahren informieren, die von den Kreuzkräutern (Senecio, auch Greiskräuter genannt) ausgehen, Ihnen helfen diese zu erkennen und Möglichkeiten zur Problemlösung aufzeigen.
Aus Unwissenheit stark verbreitet, lässt sich diese für Mensch und Tier schleichende Gefahr nur noch schwer stoppen.

Marianne Stöckeler beim Ausstechen des RKK

Erstes Angriiffsziel der PA ist die Leber

Die Inhaltsstoffe der Kreuzkräuter (PA=Pyrrolizidinalkaloide) greifen die Leber von Mensch und Tier an. Dies kann je nach aufgenommener Menge und Dauer akut, häufiger aber chronisch verlaufend zur Leberzirrhose führen.
Pferde und auch andere Lebewesen können nach der Aufnahme größerer Mengen innerhalb weniger Tage sterben. Die irreversible Leberzellschädigung erfolgt aber meist durch geringe Mengen über einen längeren Zeitraum. Bis zum Erreichen des kritischen Punktes können viele Jahre vergehen. Daher wird die auslösende Ursache oft nicht mehr erkannt!

Heimtückische Wirkung

In der Leber werden die PA zu hochgiftigen Verbindungen umgebaut. Bei geringen PA-Mengen schafft es die Leber anfangs noch, sich zu entgiften. Wird jedoch eine gewisse Menge überschritten, die individuell verschieden ist, wird eine Schädigung der Leberzellen (DNS-Mutationen) in Gang gesetzt, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Im fortgeschrittenen Stadium werden auch das Zentrale Nervensystem sowie die Lungen und die Nieren geschädigt. PA wirken außerdem krebserregend, embryonenschädigend und erbgutverändernd. Am empfindlichsten reagieren ungeborene und junge Tiere – und Menschen!

Mähen verstärkt die Giftigkeit um ein Vielfaches. Leider verlieren die Pflanzen im Heu, in der Silage und in Cobs ihre Bitterstoffe, jedoch nicht ihre Giftigkeit, und sind daher für Weidetiere (Pferde > Kühe > Schafe > Ziegen) besonders gefährlich. Blattrosetten und Jungpflanzen haben auch im frischen Zustand noch keine fresshemmenden Eigenschaften!

Kreuzkräuter können sich auch stark in Gemüse- und Kräutergärten verbreiten und sollten sicher erkannt und vollständig beseitigt werden.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei:
Barbara Lattrell, Sabine Jördens und Marianne Stöckeler vom Arbeitskreis Kreuzkraut e.V. für Ihre fachliche Kompetenz und Hilfe bei der Textüberarbeitung.

Auf einen Blick:

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Mit Kreuzkraut-Infos auf der Rückseite – am besten gleich zwei Kalender aufhängen!

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Erläuterung:

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©Wittgenstein Verlag®, 2016

Online Stimmabgabe zur Eindämmung:


http://imker-ploen.de

NATURSCHUTZ OHNE VERLIERER:
KREUZKRÄUTER MELDEN UND EINDÄMMEN

In den letzten Jahren ist es zu einer rasanten Ausbreitung der stark giftigen Kreuzkräuter wie Jakobskreuzkraut, Schmalblättriges Kreuzkraut, Gemeines Kreuzkraut, Raukenblättriges Kreuzkraut, Wasserkreuzkraut gekommen. In Deutschland haben alle auf Freiwilligkeit basierenden Maßnahmen die Ausbreitung giftiger Kreuzkräuter nicht aufhalten können.
Wir fordern daher von der Politik für die Gesundheitsvorsorge und den Tierschutz ein verbindliches Gebot zur Meldung und Eindämmung der giftigen Pflanzen!

Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme diese Forderung!

 

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